693. Dringend gesucht: Söhne Issachars
Donnerstag, 14. Januar 2021 | Autor: intern
Jerusalem
Liebe Besucher,
jeden von Ihnen der die Zeichen unserer Zeit kritisch betrachtet, empfehle ich den nachfolgenden Artikel von Hartwig Henkel(Hand in Hand) aufmerksam zu lesen. Ich konnte in allen Punkten übereinstimmen und habe mich entschlossen diese vorzügliche Analyse zu Corona vielen Menschen in unserem Land bekannt zu machen.
Ich sage jetzt nicht das neue Abschiedswort der Deutschen: „Bleiben Sie gesund“!
Nein! Sondern:„Bleiben Sie wachsam“!
Studieren Sie das Wort Gottes, dies ist die einzige wahre Quelle. Bitten Sie den Heiligen Geist, dass er Ihnen das Wort aufschließt, aber dazu ist ein erster Schritt nötig, nämlich, dass Sie ihr Leben Jesus anvertrauen. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott außer durch Jesus.
Israel
Dringend gesucht: Söhne Issachars
von Hartwig Henkel
Im Buch 1. Chronik finden wir im 12. Kapitel eine lange Aufzählung von verschiedenen militärischen Abteilungen, die von König Saul zu David überliefen, um ihn zum König über ganz Israel zu machen.
Die Zahlen dieser Einheiten schwanken zwischen mehreren Tausend bis zu etlichen Zigtausenden. Mitten in dieser Aufzählung wird plötzlich eine relativ kleine Einheit von nur zweihundert Mann genannt, die eine bemerkenswerte Eigenschaft hatten:
… von den Söhnen Issachars, die Einsicht in die Zeiten hatten, um zu wissen, was Israel tun
sollte: 200 Häupter; und alle ihre Brüder folgten ihrem Wort. 1. Chr 12,33
Diese Leute waren die Strategen, die den Plan hatten. Sie hatten Einsicht in die Zeiten, das bedeutet, sie kannten Gottes Sichtweise und Pläne für ihre Zeit. Deshalb konnten sie Orientierung und göttliche Führung für das ganze Volk geben. Sie hatten verstanden, dass der Herr König Saul verworfen hatte und im Begriff war, David an seiner Stelle zum König zu machen. Diese Absicht hatte der Herr auch Jonathan, dem Sohn Sauls offenbart. Obwohl er doch rechtmäßiger Thronfolger war, kannte er den Plan Gottes und war damit völlig einverstanden. Zu David sagte er einmal: „Du wirst König sein über Israel und ich will der Nächste nach dir sein“ (1. Sam 23,17).
Unglücklicherweise hatte Jonathan dann aber die Erfüllung von Gottes Absichten für sein eigenes Leben durch seine falsche Loyalität zu seinem Vater Saul verhindert.
Diese Zeit des Übergangs, des Umbruchs war geprägt von starken Konflikten.
Und es war ein langer Krieg zwischen dem Hause Sauls und dem Hause Davids. Und David wurde immerfort stärker, das Haus Sauls aber ward immerfort schwächer. 2. Sam 3,1
Saul steht für die fleischliche Art, den Glauben zu leben und Gott zu dienen, während David ein Sinnbild ist für den Dienst an Gott, der Gott wohlgefällig ist, ein Leben im Geist.
Saul lebte nicht in der Wahrheit, er suchte seine eigene Ehre. Er baute sich ein Denkmal. Als der Prophet Saul von Sünde überführte und ihn zurechtwies und ihm mitteilte, dass der Herr ihn wegen seines Ungehorsams als König verworfen hatte, tat Saul Buße. Aber sein nächster Satz zeigte, dass seine Buße nicht wirklich echt war: „Ich habe gesündigt; nun aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel.“
David hingegen war an der Ehre Gottes interessiert. Das Allererste, was er als König über ganz Israel tun wollte, war die Bundeslade zurückzuholen, die ja für die Gegenwart Gottes stand.
Siehst du die Parallele zu unserer Zeit? So wie es damals um die Vorbereitung für die Inthronisierung Davids ging, sind wir heute in der Zeit der Vorbereitung auf die Wiederkunft und Herrschaft Christi auf Erden. Dies ist das größte und am langfristigsten geplante Event in der Geschichte der Menschheit. Derselbe geistliche Konflikt wie zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids spielt sich jetzt in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu ab. Der Plan Gottes ist, dass Jesus Christus König werden soll über die ganze Erde. Dafür zu kämpfen ist der eigentliche Auftrag der Gemeinde. Wir sollen die Wiederkunft des Herrn erwarten und beschleunigen. (2. Pe 3,12)
Paulus deutet die Geschichte von Sarah und Hagar als ein Bild auf diesen geistlichen Konflikt:
„Gleichwie damals der nach dem Fleisch Geborene den gemäß dem Geist verfolgte, so auch jetzt“
(Ga 4,29). Das ist die kürzeste und beste Beschreibung der Kirchengeschichte. Seit der Reformation ist Gott dabei, die Gemeinde aus der Versklavung der menschlichen und teuflischen Weisheit herauszuführen und in die Herrlichkeit zu führen, zu der die Gemeinde berufen ist. Es ist ein Konflikt zwischen der Religion Sauls und der wahren Anbetung Davids, der Anbetung im Geist und in der Wahrheit. Das Bestreben des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott (Rö 8,7).
Paulus zeigt uns, dass es zwei Arten von Glauben gibt, die im Widerstreit miteinander sind: „Und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, auf dass euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gotteskraft.“ (1. Kor 2,4-5)
Durch menschliche Weisheit wird das Wort Gottes gehindert und seiner Kraft beraubt. Das hat Jesus sehr deutlich betont, als Er die Frommen Seiner Zeit damit konfrontierte, dass sie menschlichen Überlieferungen den Vorzug geben gegenüber dem Wort Gottes (siehe Mt 15,1-9).
Nun kommen wir noch einmal zurück zu der wichtigen Eigenschaft der Söhne Issachars: Sie hatten Einsicht in die Zeiten, sie konnten ihre Zeit verstehen. Sie sahen die Ereignisse nicht aus der Sicht von König Saul, der sicher den Konflikt mit dem Haus Davids als eine ungerechtfertigte Rebellion gegen sein Königtum verstand, sondern sie hatten übernatürliche Offenbarung vom Herrn. Wegen dieser Fähigkeit konnten sie dem Volk Orientierung und Weisung geben.
Um in diesen turbulenten Zeiten Orientierung zu haben und zu geben, braucht es heute auch genau diese Fähigkeit. Wir brauchen ganz dringend Menschen, die den Plan Gottes für diese Zeit verstehen. Wir haben zwei großartige Verheißungen, die uns garantieren, dass wir nicht von Menschenmeinungen, sondern von Gott selbst unterwiesen werden:
Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist uns in die ganze Wahrheit führen und uns verkündigen würde, was zukünftig ist (Joh 16,13). Diese Verheißungen erfüllen sich nicht automatisch. Jakobus sagt: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. Auf diese kostbaren Verheißungen müssen wir uns werfen und den Herrn inständig bitten, dass wir wirklich vom Geist Gottes geleitet und unterweisen werden und so den Täuschungen des Geistes der Welt entkommen.
Jesus warf den Pharisäern vor, dass sie die Zeichen der Zeit nicht beurteilen konnten. Das Problem damals und heute besteht nicht darin, die Zeichen der Zeit nicht zu sehen, sondern sie richtig, im Sinne Gottes zu interpretieren.
Auch Paulus spricht davon, dass wir solche sein sollen, die die Zeit verstehen und vom Schlaf aufwachen (Rö 13,11).
Als Jesus Seinen Jüngern die Zeichen des Endes des Weltsystems und des anbrechenden Reiches Gottes erklärte, erwähnte Er auch ein Zeichen, das wir in besonderer Weise heute immer deutlicher wahrnehmen: Die Gesetzlosigkeit wird überhandnehmen und deshalb wird die Liebe der meisten erkalten (Mt 24,12). Diesen Trend erleben wir ganz stark in diesen Tagen, sowohl in der Welt als auch bei den Gläubigen.
Obwohl unsere Kultur ja ganz stark den Wert der Toleranz hochhält, erleben wir in immer stärkerem Maße, wie jene, die nicht mit der öffentlichen Meinung übereinstimmen, in übelster Weise diffamiert, beschimpft und ausgegrenzt werden. Das Grundprinzip unserer Gesellschaft ist Pluralismus und Meinungsfreiheit. Aber die Realität sieht in diesen Tagen anders aus. Wer einer linken Ideologie, die immer stärker von unseren Politikern und den öffentlichen Medien propagiert wird, widerspricht, bekommt das sehr deutlich zu spüren. Hans-Georg Maaßen musste seinen Sessel als Präsident des Verfassungsschutzes räumen, weil er der Kanzlerin widersprochen hatte und im Einklang mit der örtlichen Polizei und der Staatsanwaltschaft sagte, dass es keine Hetzjagden in Chemnitz gegeben hatte. Polizeibeamte und Leiter von Gesundheitsämtern wurden strafversetzt oder bekamen Disziplinarverfahren, weil sie sie eine andere Sichtweise in der Corona-Problematik vertraten, als sie uns von der Politik in seltsam vertrauter und noch nie dagewesener Einmütigkeit mit den Mainstream-Medien vorgegeben wird. Anerkannte, seriöse Wissenschaftler werden diffamiert, beschimpft und als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht, weil sie der offiziellen Sichtweise widersprechen. Nur mit ihnen sprechen und ihre Argumente widerlegen will niemand.
Ich kann in Gedanken schon die Kommentare mancher meiner Leser hören: „Bis eben war es noch so ein schöner geistlicher Artikel, aber jetzt steigt er in die Niederungen der Politik und der Kritik des öffentlichen Lebens hinab! Soll er doch lieber bei geistlichen Themen bleiben!“ Lieber Kritiker, wenn unser geistliches Leben uns nicht dahin bringt, dass wir Unrecht sehen und benennen, ist es nichts weiter als eine abgehobene religiöse Flucht aus der Wirklichkeit. Wir dienen einem Gott, der Gerechtigkeit liebt und Gesetzlosigkeit hasst (Heb 1,9) und der uns geboten hat: „Eure Liebe sei unverfälscht! Hasst das Böse, haltet fest am Guten!“ (Rö 12,9). Den gleichen Befehl gibt der Herr uns auch in Psalm 97,10: „Die ihr den Herrn liebt, hasst das Arge!“
Wenn unser Glaube nicht dazu führt, dass wir danach trachten, unsere Zeit mit den Augen Gottes zu sehen und zu verstehen, was der Geist der Welt gerade unternimmt und was die Antwort des Heiligen Geistes darauf ist, werden wir nicht in der Lage sein, unseren Platz in Gottes Plan auszufüllen. Mit all unseren geistlichen Veranstaltungen werden wir nicht viel bewirken können und keinen göttlichen Einfluss auf die Mächte der Bosheit in der Himmelswelt haben. Wir müssen beten, dass der Heilige Geist uns die Augen auftut, was gerade in der Welt passiert und wie die Antwort und die Pläne Gottes aussehen. Hast Du jemals gebetet, wie der Herr die Auftritte und Aktivitäten der Herren Drosten, Wieler und Spahn sieht? Diese sind im Moment extrem einflussreiche Persönlichkeiten in unserem Land, die die Atmosphäre unseres Landes prägen. Hat der Herr eine Meinung dazu, wenn in höchst manipulativer Weise systematisch und vorsätzlich eine Atmosphäre der Angst erzeugt wird? (Wer diese Aussage für eine böse Unterstellung hält, lese bitte einmal das Strategiepapier „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ der Bundesregierung!
Ist es dem Gott der Wahrheit egal, wenn bewusst Zahlen in unwissenschaftlicher Weise präsentiert werden, so dass ein völlig falsches Bild von der Wirklichkeit im Denken der Bevölkerung entsteht?
„Jetzt hör mal, das ist doch schon wieder so eine bösartige Unterstellung aus der Ecke der Verschwörungstheorien!“ Nein, denn jeder Student der Naturwissenschaften lernt im ersten Semester, dass Zahlen immer im Zusammenhang präsentiert werden müssen. Und wenn auch unser Gesundheitsminister nur ein Sparkassenangestellter ist und den Umgang mit Statistiken nicht gelernt hat, so ist doch zumindest unsere Bundeskanzlerin eine promovierte Physikerin.
Jetzt in diesen Tagen erleben wir eine neue Dimension der sprachlichen Gewalt. In einer ZDFSendung war unsere Bundeskanzlerin in einem Online-Gespräch mit Studenten. Auf die Frage nach der „Querdenken“-Bewegung sagte sie folgendes:
„Das übliche Argumentieren hilft da nicht. Und das wird vielleicht auch eine Aufgabe für Psychologen sein oder für … also wir werden da noch sehr viel erforschen müssen: Wie verabschiedet man sich eigentlich aus der Welt der Fakten und gerät in eine Welt, die sozusagen eine andere Sprache spricht und die wir mit unserer faktenbasierten Sprache gar nicht erreichen können? Es gibt ja dann eine richtige Diskussionsverweigerung: Man arbeitet nicht auf einer Ebene. Sie aus dieser Welt wieder in eine Welt zu holen, wo wir uns gegenseitig zuhören können, das wird sehr, sehr schwer sein, und da muss man auch noch mal verstehen, was soziale Medien zum Teil machen, was diese Räume machen, in denen man eigentlich nur sich bestätigt fühlt und hinreichend viele Leute hat, die einen unterstützen, die aber gar keine Verbindung mehr zu anderen Räumen haben. Ich habe darauf die perfekte Antwort nicht, aber das beschäftigt uns in der Politik auch sehr.“
Quelle: https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/385016352769065/
Damit der Zuschauer während ihrer Aussage nicht vergisst, worüber Frau Merkel spricht, wird vom ZDF noch ein Untertitel eingespielt: „Merkel spricht vor allem über die „Querdenken“-Bewegung, die die Gefahr durch Corona leugnet und gegen die staatlichen Maßnahmen hetzt.“
Die unerträgliche Anmaßung liegt darin, dass der Staat meint, entscheiden zu dürfen, was normal, richtig und gesund ist. Und sachlich begründete Hinterfragung von staatlichen Maßnahmen wird als Hetze bezeichnet. Die Pathalogisierung Andersdenkender ist eine sehr gefährliche Denkweise und hat ja gerade in der kommunistischen Welt zu furchtbaren Ungerechtigkeiten geführt. Regimekritiker wurden als krank bezeichnet und in geschlossenen psychiatrischen Krankenhäusern weggesperrt und von jedem Kontakt zur Außenwelt isoliert. Kommt in dieser Aussage von Frau Merkel eine Staatsgesinnung wieder zum Vorschein, die ihr durch jahrelange Tätigkeit als Sekretärin der kommunistischen Jugendorganisation FDJ antrainiert wurde?
Ganz gleich, wie du zur „Querdenken“-Bewegung stehst, – darum geht es mir hier überhaupt nicht -, begreife bitte, wieso solch eine Aussage ein massives Warnsignal an uns Christen ist.
Ist uns als bibeltreue Christen klar, dass mit der gleichen Begründung (Verabschiedung aus der Welt der Fakten, wieder in die „richtige“ Welt zurückholen) wir als Nachfolger Jesu auch für psychisch krank erklärt werden können? Die Evolutionstheorie wird als wissenschaftliche bewiesene Tatsache gesehen. Theologische Ausbildungsstätten bekommen nur dann ihre staatliche Anerkennung, wenn der Lehrinhalt als wissenschaftlich anerkannt ist. (Siehe der Fall „Elstal“, der theologischen Ausbildungsstätte der Baptisten). Die Auffassung, dass die Bibel von Gott inspiriert und deshalb wahr sei, gilt als unwissenschaftlich. Sehen wir nicht, wohin die Reise geht?
Jetzt ist es höchste Zeit, dass wir als Nachfolger Christi unser Verhältnis zum Staat am Wort überprüfen. Schon jetzt befinden wir uns in ganz wesentlichen Punkten im Gegensatz zur staatlich verordneten Sichtweise. Neben der verbindlich im Lehrplan verankerten Evolutionstheorie und der frühkindlichen Sexualerziehung, bestehen ja für uns auch beim Thema Abtreibung, Ehe für alle und der Gendererziehung unüberbrückbare Gegensätze. Alle diese Themen sind für uns nicht verhandelbar. Und in naher Zukunft werden weitere Streitpunkte wie Sterbehilfe und Eingriffe ins menschliche Genom hinzukommen. Die Diskriminierung und Ausgrenzung derer, die diese staatlich verordneten Ideologien nicht teilen, wird immer heftiger. Der Fall „Olaf Latzel“ sollte uns aufhorchen lassen. Er wird wegen Aufstachelung zum Hass gegen Homosexuelle juristisch vom Staat verfolgt, der seine Ideologie mit aller Macht durchsetzen will. Dasselbe ist gerade in diesen Tagen einer finnischen Abgeordneten passiert, die auf Facebook ein Bibelwort veröffentlicht hat, in dem Gott die Sünde der Homosexualität verurteilt.
Trotz dieser unguten Entwicklung sehe ich mit großer Besorgnis bei manchen Christen eine falsche Loyalität gegenüber dem Staat, die sich durch Übererfüllung staatlicher Verordnungen und Warnung vor kritischen Äußerungen zeigt. Manche sehen Kritik oder nur Infragestellungen von staatlichen Maßnahmen so, als wenn das schon Sünde sei, die Übertretung des Gebotes, sich dem Staat unterzuordnen.
Einmal postete ich ein Video, in dem ein renommierter Wissenschaftler, Immunologe und Toxikologe sich über Corona äußert. Seine faktenbasierte Begründung stand nun nicht im Einklang mit der staatlichen Sichtweise. Ein besorgter Bruder meinte dann, die Weitergabe eines solchen Videos könnte unser Vertrauen in den Staat unterminieren. Wie bitte? Seit wann gibt es ein göttliches Gebot, dass wir dem Staat zu vertrauen hätten? Wir sollen uns unterordnen, unsere Steuern zahlen, Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten, aber einem Staat vertrauen, der in so grundlegenden Fragen des Lebens von antigöttlichen Ideologien geleitet wird? Wo kommt diese Idee her?
Allein wenn man auf Tatsachen hinweist, die die offizielle staatliche Sichtweise in einem anderen Licht erscheinen lassen, muss man sich den Vorwurf anhören, man sei verantwortungslos und würde die Gefahr durch das Coronavirus herunterspielen. Aber seltsamerweise hört man solch einen Vorwurf nicht, wenn zum Beispiel das ZDF berichtet, es gäbe in diesem Jahr keine Übersterblichkeit oder wenn Herr Drosten sagt, die Masken bringen nichts (Diese Äußerung konnte man von ihm in einem Interview zu Beginn der Corona-Krise hören.).
Irgendwie scheint die Welt eingeteilt zu sein in die Guten und die Bösen. Die Guten, das sind die Politiker (natürlich außer AFD) zusammen mit den offiziellen Medien und die Bösen sind die, die mit der Regierungsmeinung nicht übereinstimmen. Die Guten dürfen ungestraft die Bösen verleumden, beleidigen, als Rechte, Nazis, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker oder Covidioten verunglimpfen. Und nicht wenige Christen machen bedenkenlos bei diesem Schubladendenken mit, ohne im Geringsten zu ahnen, dass wir als Nachfolger Christi schon bald die Nächsten sein werden.
Lasst uns mal nach vorne denken: Wir wissen, dass es am Ende der Zeit, vor der Wiederkunft Jesu staatlich verordnete Satansanbetung geben wird. (Off 13,4 +14-15 / Off 14,9) Wie wird so etwas zustande kommen? Genießen wir die freiheitliche Demokratie mit allen Grundrechten unserer Verfassung, Meinungs- und Religionsfreiheit bis Freitag und ab Samstag plötzlich kommt die Diktatur des Antichristen? Nein, sondern es wird eine allmähliche Entwicklung dahin geben. Es wird Scheinbegründungen geben, warum man zwar grundsätzlich für die wichtigen Grundrechte sei, aber es im Moment gerade notwendig sei, die Freiheiten kurzfristig einzuschränken. Das Unrechtsbewusstsein wird betäubt und schließlich zerstört. Die Gesetzlosigkeit wird langsam, aber stetig überhandnehmen.
Es ist für mich erschreckend, mit welcher Gleichgültigkeit wir die Außerkraftsetzung wesentlicher Grundrechte hingenommen haben, die jetzt kürzlich mit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes zementiert wurden.
Diese Grundrechte wurden einst ganz bewusst in die Verfassung geschrieben, um den Bürger vor der Übermacht des Staates zu schützen. Die Väter des Grundgesetzes wussten ganz genau, dass staatliche Macht immer in Gefahr ist, den Bürger zu entmündigen. Sie hatten ja gerade erst die schrecklichen Jahre der Naziherrschaft hinter sich und waren Zeugen, wohin eine Entmündigung des Bürgers und eine selbstherrliche, nach Anbetung süchtige Staatsmacht, die keinerlei Widerspruch duldet, führen kann.
Schluss
In dieser Zeit und noch viel mehr für die vor uns liegenden Zeiten brauchen wir Menschen wie die Söhne Issachars, die vom Herrn in Seine Pläne eingeweiht sind und uns Orientierung geben können.
Die Gemeinde braucht die klare Sicht, dass sie bald Verfolgung um des Glaubens, um der Wahrheit willen erleiden muss. Die heftigste Schlacht um die Wahrheit des Evangeliums wird gekämpft werden in der letzten Zeit vor der glorreichen Wiederkunft unseres Herrn. Darauf sind wir momentan bei weitem nicht vorbereitet.
Lasst uns ernstlich darum beten, dass Söhne Issachars aufstehen und gehört werden!
© Hartwig Henkel, Hand in Hand